Kirchenbund: Sabine Brändlin in den Rat gewählt

Die Abgeordnetenversammlung (AV) hat die Baselbieterin Sabine Brändlin in die Exekutive des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) gewählt.

Sabine Brändlin war im Rat bei der EKS zuständig für das Ratsressort Liturgie und Kirchenentwicklung. (Bild: zVg)

Die AV entschied sich am Montagmorgen mit 36 von 67 Stimmen bei einer Enthaltung für die 43-jährige Brändlin. Das Nachsehen hatte Doris Wagner-Salathe, die sich ebenfalls für den Sitz im siebenköpfigen Rat zur Verfügung gestellt hatte. Brändlin ist Nachfolgerin von Regula Kummer, die Mitte September krankheitshalber zurücktrat. Sie tritt ihre Aufgabe im Januar 2017 an und nimmt sie für die restliche Mandatszeit bis 2018 wahr, wie der SEK in einer Mitteilung vom Montag schreibt.

Sabine Brändlin wurde nach ihrem Theologiestudium an den Universitäten Basel und Bern im Jahr 2000 als Pfarrerin ordiniert. Sie hat einen Masterstudiengang im Bereich Management von Nonprofit-Organisationen absolviert. Nach zwölfjähriger Tätigkeit als Gemeindepfarrerin in Binningen-Bottmingen wurde sie 2013 Leiterin der Fachstelle «Frauen, Männer, Gender» der Reformierten Landeskirche Aargau. 2016 wurde sie zum Mitglied der Geschäftsleitung ernannt. Seitdem ist sie dort verantwortlich für den Bereich «Seelsorge und Kantonale Dienste». Brändlin ist verheiratet und Mutter von drei Kindern.