Krieg im Nahen Osten

Kirchen in Jerusalem wollen Frieden in Gaza

Die Kirchenoberhäupter Jerusalems begrüssen den Waffenstillstand zwischen Israel und der Hisbollah und rufen dazu auf, ihn auch auf den Gaza-Streifen auszuweiten. Ausserdem fordern sie den Wiederaufbau der zivilen Einrichtungen.

Die Patriarchen und Kirchenoberhäupter in Jerusalem haben inmitten der Konflikte im Nahen Osten eine Weihnachtsbotschaft verkündet. Man danke Gott für den jüngsten Waffenstillstand zwischen zwei Kriegsparteien in der Region und rufe dazu auf, «ihn auf den Gazastreifen und viele andere Orte auszudehnen», heisst es in dem vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) veröffentlichten Appell. Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon trat am 27. November in Kraft und soll zunächst für 60 Tage gelten.

Die Botschaft fordert auch die Freilassung aller Gefangenen, die Rückkehr der Obdachlosen und Vertriebenen sowie die Rückgabe von «zu Unrecht beschlagnahmtem oder bedrohtem Eigentum und den Wiederaufbau aller beschädigten oder zerstörten öffentlichen und privaten zivilen Einrichtungen».

Der ÖRK mit Sitz in Genf, auch als Weltkirchenrat bekannt, umfasst 352 Kirchen verschiedener Konfessionen aus mehr als 120 Ländern, die weltweit mehr als 580 Millionen Christen vertreten. (epd/ pef)

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