Kirche und Tourismus
Bund bewilligt Projekt für kulturellen und spirituellen Tourismus
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat das Forschungs- und Entwicklungsprojekt «Swiss Religious Heritage: Sakrales Kulturerbe touristisch erleben» bewilligt. Das schreibt der Verein Kirchen und Tourismus in einer Mitteilung.
Das Projekt soll den Kulturtourismus in der Schweiz stärken, indem es das Angebot rund um Kirchen, Klöster, Pilgerwege und sakrale Kulturlandschaften unabhängig von deren religiöser oder konfessioneller Zugehörigkeit sichtbar und touristisch nutzbar macht.
Daneben fördere es auch den spirituellen Tourismus, heisst es in der Mitteilung: Angebote wie Kirchen am Weg der «Grand Tour of Switzerland», Gottesdienste im Grünen oder «VelowegKirchen» seien gefragte Projekt an der Schnittstelle zwischen Kirchen und Tourismus.
Ziel des Projektes sei es, den Kulturtourismus und den spirituellen Tourismus in der Schweiz zu stärken und zugänglich zu machen. Dazu wird zunächst eine Situations- und Bedürfnisanalyse durchgeführt.
Als Trägerschaft fungiert der im Jahr 2020 gegründete Verein Kirchen und Tourismus Schweiz, der kirchliche Kreise mit touristischen Organisationen vernetzt. Das Forschungsprojekt «Religion-Kultur-Tourismus» der Theologischen Hochschule Chur übernimmt die wissenschaftliche Begleitung.
Die Bewilligung des Projekts gilt für eine Lauftzeit von eineinhalb Jahren und dauert noch bis Ende 2026. Finanziert wird es durch das Seco-Förderprogramm Innotour. (hz)