Fällanden
Kinderhospiz zieht nach einem Monat positive Bilanz
Die Rückmeldungen der Gäste im Kinderhospiz Flamingo in Fällanden ZH sind einen Monat nach der Eröffnung durchweg positiv. Dass das Angebot in der Startphase noch nicht ausgelastet ist, sei erwartet worden, teilte die Hospizleitung gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Abläufe und Prozesse könnten dadurch sorgfältig aufgebaut werden. Die Zahl der Anfragen wachse kontinuierlich.
Seit der Eröffnung am 6. Januar wurden fünf schwerkranke Kinder mit ihren Familien aufgenommen. Die Aufenthalte dauerten bis zu 15 Tage. Die Familien kamen aus den Kantonen Zürich, Luzern und Schwyz. Aktuell bietet das Hospiz Platz für bis zu fünf Familien. Ab dem nächsten Jahr soll die Kapazität auf acht steigen.
Das Kinderhospiz richtet sich an Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Krankheiten, die meist nicht akut sterbend sind. Neben pädiatrischer Palliativpflege steht die Entlastung der oft stark belasteten Angehörigen im Zentrum. Das Kinderhospiz Flamingo ist das erste seiner Art im Kanton Zürich und das zweite in der Schweiz. (sda/ hz)