Keine Beschwerde gegen Fusion der Stadtzürcher Kirchgemeinden

Der Zusammenschluss der reformierten Stadtzürcher Kirchgemeinden ist rechtskräftig. Die gesetzliche Frist von 30 Tagen nach Publikation des Entscheids ist ohne Beschwerde abgelaufen.


Dem Zusammenschluss der 32 reformierten Stadtzürcher Kirchgemeinden und der Gemeinde Oberengstringen zur grössten Kirchgemeinde der Schweiz steht nichts mehr im Weg. Wie es in einer Medienmitteilung vom 6. März heisst, gab es gegen den Entscheid keine Beschwerde.

«Basierend auf diesem klaren Entscheid geht es nun darum, die laufende Prozessphase bis Ende 2018 erfolgreich abzuschliessen und alles Notwendige vorzukehren, sodass der operative Start ab 1. Januar 2019 gesichert ist», heisst es in der Mitteilung.

Hirzenbach und Witikon gegen Zusammenschluss

Dazu seien die nötigen Rechtsgrundlagen zu schaffen, wozu die neue Kirchgemeindeordnung gehört. Im November 2018 stimmt das Volk darüber ab. Auch müssen die Wahl und Einsetzung der neuen Gremien vorangetrieben, die neue Organisation etabliert und die erforderlichen Ressourcen bereitgestellt werden.

Dass zwei städtische Kirchgemeinden, Hirzenbach und Witikon, sich gegen den Zusammenschluss und für den Alleingang ausgesprochen haben, sei aus Sicht des Gesamtprojekts bedauerlich. Der Reformierte Stadtverband bemühe sich, deren Ausscheiden aus dem Verband sowie die verfahrens- und vermögensrechtlichen Fragen möglichst fair und sachlich korrekt abzuwickeln. (bat)