Brauchtum

Iranische Behörden verbieten Halloweenfeiern

Im Iran haben mehrere Cafés und Veranstalter ihre Halloweenfeiern abgesagt. In der Profinz Isfahan haben die Behörden die Partys aus religiösen und kulturellen Gründen verboten.

Die Behörde für Kulturerbe und Tourismus im Bezirk Aran va Bidgol in der zentraliranischen Provinz Isfahan hat Halloweenfeiern in sämtlichen Tourismus- und Beherbergungsbetrieben untersagt. Sie begründet das Verbot mit der «Wahrung islamischer und iranischer Werte». Wer dagegen verstösst, muss mit der Schliessung seines Betriebs oder dem Entzug der Betriebsgenehmigung rechnen. Das berichtet das Exilmedium «Iranwire».

Auch andernorts wurden Halloweenveranstaltungen abgesagt. Ein Café und ein grosser Event-Ort in der Stadt Isfahan teilten mit, dass ihre geplanten Feiern nicht stattfinden würden. Letzterer begründete die Absage mit der «Wahrung islamischer Heiligtümer». Auch ein geplanter Halloween-Workshop wurde wegen behördlicher Einschränkungen abgesagt.

In Aran va Bidgol sollen die Behörden die Einhaltung des Verbots durch Kontrollen vor Ort und die Überwachung sozialer Medien sicherstellen. Auch Halloweenfeiern in den umliegenden Wüstengebieten sind laut lokalen Berichten verboten. Bereits im Oktober 2025 hatte der iranische Gewerbeverband Halloweenveranstaltungen, entsprechende Werbung und den Verkauf von Halloweenartikeln untersagt. (dst)

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