Krieg im Nahen Osten
Massen trauern um getöteten Chamenei
In der iranischen Hauptstadt Teheran haben sich Regierungsanhänger zu Trauerfeiern für den im Krieg getöteten Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei versammelt. Der staatliche Rundfunk zeigte Bilder aus dem Stadtzentrum der Millionenmetropole, wo Menschenmassen um ihn trauerten.
Die Zeremonien fallen mit dem Ende der vierzigtägigen Trauerzeit zusammen, die im schiitischen Islam Tradition hat. Den Beginn der Umzüge in Teheran um 9 Uhr 40 (Ortszeit) wählten die Organisatoren bewusst. Es war der Zeitpunkt, als Israel am 28. Februar 2026 Chameneis Amtssitz in Teheran bombardiert hatte (ref.ch berichtete).
Chameneis Sohn und Nachfolger Modschtaba hat sich seit seiner Wahl zum neuen Staatsoberhaupt nicht öffentlich gezeigt. Es gibt Spekulationen über seinen Gesundheitszustand, die Rede ist von schweren Verletzungen.
Unklar bleibt auch, wann Chamenei beerdigt wird. Offiziellen Angaben nach soll der frühere Religionsführer, der den Iran mit harter Hand regiert hat, in seiner Heimatstadt Maschhad im Nordosten begraben werden. (dpa/ sda/ gab)