Aktion Lichtschenken

Guy Parmelin entzündet erste Kerze

In einem heute veröffentlichten Video dankt der Bundespräsident all jenen, die dabei helfen, die Corona-Krise zu überwinden. Die Botschaft bildet den Auftakt zur Aktion Lichtschenken der christlichen Kirchen.

Die Kerze sei wie das Licht, das wir allmählich am Horizont der Corona-Krise erblickten. Das sagt Bundespräsident Guy Parmelin in einer Videobotschaft, die am Karsamstag veröffentlicht wurde und in der er ein Zeichen der Hoffnung während der Pandemie setzen will.

Das Video ist Teil der Aktion Lichtschenken der Schweizer Kirchen: Noch bis Pfingstmontag kann auf der gleichnamigen Website eine virtuelle Kerze entzündet werden. Interessierte können zwischen einem Licht des Dankes, der Hoffnung, des Gedenkens oder der Verbundenheit wählen. Je nach dem können Kerzen auch anderen Personen gewidmet oder weiterverschickt werden. Sie erscheinen dann auf einer Schweizerkarte im jeweiligen Kanton. Bis Samstagmittag brannten bereits über 340 Lichter.

Parmelin widmete sein Licht all jenen, die sich in der Krise engagieren und helfen, die Pandemie zu überwinden. «Zu Ostern ist dieses Licht ein Symbol der Hoffnung. Ich lade alle ein, auf Lichtschenken.ch in den nächsten fünfzig Tagen ebenfalls eine Kerze anzuzünden und so ein Zeichen der Hoffnung für die Zukunft zu setzen», so der Bundespräsident.

An der Aktion beteiligen sich die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS), die Schweizer Bischofskonferenz, die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz, die Christkatholische Kirche der Schweiz, die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz sowie die Schweizerische Evangelische Allianz. (vbu)