Genf

Neue Kleidervorschrift verbietet Burkini

Das Genfer Kantonsparlament hat ein neues Gesetz für öffentliche Bäder beschlossen, das die erlaubte Badekleidung einschränkt. Obwohl der Burkini nicht ausdrücklich erwähnt wird, läuft die Regelung auf ein Verbot hinaus.

Genf erlässt ein Gesetz für Schwimmbäder und öffentliche Bäder, um das Tragen des Burkini zu verbieten. Das neue Gesetz, das von der rechten Mehrheit im Grossen Rat verabschiedet wurde, nennt diese Kleidung allerdings nicht ausdrücklich.

Das neue Gesetz sieht vor, dass in Schwimmbecken ausschliesslich ein- oder zweiteilige Badeanzüge erlaubt sind, deren maximale Länge bis über die Knie reicht und die Arme frei lassen. Damit werden Burkinis de facto ausgeschlossen, so wie es ein Gesetzesentwurf der SVP vorsah, der diese Kleidung unter Strafe stellen sollte. (sda/ gab)

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