Basel-Landschaft

Geflüchtete zu Dolmetschern ausbilden

Die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Basel-Landschaft unterstützt ein Integrationsprogramm des Hilfswerks Heks mit 25‘000 Franken. Migrantinnen werden darin zu interkulturellen Dolmetscherinnen ausgebildet.

Mit einem Beitrag von 25‘000 Franken an das Hilfswerk Heks will die Baselbieter Kirche ein Zeichen für die Integration von geflüchteten Menschen setzen. Konkret unterstützt sie das Integrations- und Brückenbauerprogramm «MEL» der Heks-Regionalstelle beider Basel. Dies geht aus einer Mitteilung hervor.

Das Programm qualifiziert Migrantinnen und Migranten als interkulturelle Dolmetscher und Vermittlerinnen. Die Zuwendung komme allen Flüchtlingen in der Region Basel zugute, unabhängig mit welchem Status. Ziel sei es, zu einem «partnerschaftlichen Miteinander unserer Bevölkerung mit allen Geflüchteten» beizutragen, heisst es.

Die Zuwendung setzt sich laut Mitteilung aus einer Kollekte der insgesamt 35 reformierten Kirchgemeinden anlässlich des Flüchtlingssonntags im Juni sowie aus Beiträgen des Kirchenrats und des Heks-Komitees der Kantonalkirche zusammen. (no)