Synode

Freiburger Kirche unterstützt Corona-Opfer

Das Parlament der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg genehmigte eine positive Jahresrechnung 2020. Verantwortlich für das Ergebnis waren vor allem geringere Ausgaben aufgrund der Corona-Pandemie.

Auch die Freiburger Kirche musste wegen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr zahlreiche Veranstaltungen und Projekte ausfallen lassen. Zumindest in der Jahresrechnung schlug sich dies positiv nieder. Die Kirche erzielte demnach einen Gewinn von 161'535 Franken, wie es in einer Mitteilung vom 29. Mai heisst.

Die Pandemie machte sich insbesondere auf der Ausgabenseite bemerkbar. So gab die Kirche im vergangenen Jahr 76'000 Franken weniger aus als budgetiert. Hingegen bewegten sich die Einnahmen trotz ausgefallener Kollekten im Rahmen des Voranschlags.

Geld für Hilfswerke

Ein Teil des Überschusses soll nun an Organisationen ausgezahlt werden, die sich für die Opfer der Pandemie einsetzen. Es sind dies 50'000 Franken für die kirchlichen Hilfswerke Heks, Mission 21 und DM sowie 50'000 Franken für mehrere soziale Einrichtungen im Kanton Freiburg. Rund 38'000 Franken werden den Reserven zugeschlagen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Das restliche Geld verteilt sich auf verschiedene kleinere Ausgaben.

Darüber hinaus sicherte die Kantonalkirche den Kirchgemeinden Unterstützung im Personalwesen zu. Einen entsprechenden Auftrag nahm die Exekutive von der Synode entgegen. Ehrenamtliche Kirchgemeinderäte stiessen in Personalfragen oft an ihre Grenzen, lautete die Begründung. Dies könne unter Umständen schwerwiegende Auswirkungen haben. Wie die Unterstützung genau aussehen soll, will der Synodalrat in einem Bericht erarbeiten. (no)