Freiburger Kirche budgetiert vorsichtig

Die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Freiburg sieht wirtschaftlich schwierige Zeiten auf sich zukommen. Um die aufgrund der Unternehmenssteuerreform zu erwartenden geringeren Einnahmen auszugleichen, muss sie sparen.


Der Synodalrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg legte der Synode am 11. Dezember ein gegenüber 2019 leicht angepasstes Budget vor. Die wirtschaftlichen Aussichten blieben schwierig, insbesondere sei aufgrund der Unternehmenssteuerreform mit geringeren Einnahmen zu rechnen, heisst es in einer Mitteilung der Kantonalkirche vom 13. Dezember.

Entsprechend senkte der Synodalrat die budgetierten Ausgaben gegenüber dem vergangenen Jahr um rund zwei Prozent. Die Kürzungen seien gleichmässig auf die verschiedenen Bereiche verteilt worden, heisst es weiter. Für 2020 erwartet die Kirche nun noch einen kleinen Verlust von rund 9000 Franken. Dieser Voranschlag wurde von der Synode grossmehrheitlich genehmigt.

Keine Veränderungen im Synodalrat

Weitgehend zufrieden zeigten sich die Delegierten mit den bisherigen Synodalrätinnen. In der Freiburger Kirche herrsche eine gute Atmosphäre, die zur Arbeit motiviere, sagte Synodalratspräsident Pierre-Philippe Blaser gemäss Mitteilung. Blaser wurde als Präsident bestätigt. Für eine weitere Legislaturperiode im Synodalrat wiedergewählt wurden auch Thérèse Chammartin, Monique Johner, Martin Burkhard, Franziska Grau Salvisberg, Anne-Elisabeth Nobs und Katrin Bardet. (no)