Freiburger Reformierte sagen Ja zur neuen Kirchenbund-Verfassung

Die neue Verfassung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes sei keine Gefahr für die Autonomie der Kantonalkirchen. Zu diesem Schluss kamen die Delegierten der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg an ihrer Versammlung.


Das Parlament der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg hat an seiner Versammlung vom 14. Oktober der neuen Verfassung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes mit grosser Mehrheit zugestimmt. In der Debatte wurden Befürchtungen, die Kantonalkirchen könnten ihre Autonomie verlieren, weitgehend zerstreut. Dies berichtete das Portal protestinfo.ch am 15. Oktober.

Der Präsident des Synodalrates, Pierre-Philippe Blaser, betonte, dass das Subsidaritätsprinzip erhalten bleibe: «Die kompetenteste Stelle handelt jeweils auf ihrer Ebene – und auf kantonaler Ebene sind dies die Landeskirchen».

Mit der neuen Verfassung strebt der Kirchenbund eine Stärkung der Kirchengemeinschaft an. Dies soll auch im Namen «Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz» zum  Ausdruck kommen. Die Verfassung tritt per 1. Januar 2020 in Kraft. (no)