Abstimmung vom 27. September

Femmes protestantes lehnt Neutralitätsinitiative ab

Auch der Dachverband femmes protestantes sagt Nein zur Neutralitätsinitiative. Eine Annahme würde den Handlungsspielraum der Schweiz bei Sanktionen und in der internationalen Zusammenarbeit zu stark einschränken.

Der Dachverband reformierter Frauen in der Schweiz, femmes protestantes, spricht sich gegen die Neutralitätsinitiative aus, über die am 27. September abgestimmt wird. Das schreibt der Verband in einer Medienmitteilung.

Eine Annahme der Initiative würde den Handlungsspielraum der Schweiz bei Sanktionen und in der internationalen Zusammenarbeit stark einschränken, so femmes protestantes.

Neutralität dürfe nicht bedeuten, bei Krieg, Menschenrechtsverletzungen und Gewalt wegzuschauen. Der Verband begründet seine Haltung insbesondere mit einer feministischen Perspektive auf bewaffnete Konflikte.

Frauen und Kinder seien besonders häufig von Gewalt, Vertreibung und Armut betroffen. Eine feministische Friedenspolitik müsse deshalb auf Menschenrechte, Völkerrecht, Gewaltprävention und den Schutz der Bevölkerung setzen. (gab)

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