«Frauen an die Urne, Frauen ins Parlament.» So lautet der Titel eines Aufrufs der Evangelischen Frauen Schweiz (EFS) und des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes (SKF) zu den im Herbst stattfindenden Ständerats- und Nationalratswahlen. «Es ist wichtig, dass Frauen ihre Stimme auf politischer Ebene erheben,» wird Simone Curau-Aepli, Präsidentin des SKF, in der Medienmitteilung vom 18. September zitiert.
EFS und SKF rufen deshalb dazu auf, Personen zu wählen, «die die Überzeugungen der Verbände teilen.» Dazu gehörten die Gleichstellung von Frauen und Männern, der Kampf gegen Armut und Ausgrenzung sowie der Einsatz gegen den Klimawandel und für die Friedensförderung. Zentral sei für SKF und EFS, dass die Kandidatinnen und Kandidaten Anstand, Toleranz und Respekt in der Politik konsequent leben. «Wir wollen ein politisches Klima, in dem gemeinsam um Lösungen für die anstehenden Herausforderungen gerungen wird,» sagt Gabriela Allemann, Präsidentin der EFS, laut Mitteilung.
Im Hinblick auf die nationalen Wahlen 2019 setzen sich EFS und SKF dafür ein, dass Frauen gleichberechtigt mitbestimmen, in welche Richtung sich die Schweiz entwickelt. «Dazu müssen gleich viele Frauen in die Bundesversammlung gewählt werden wie Männer.» (bat)