Evangelische Frauen fordern Frauenticket für Bundesratswahlen

Frauen seien noch nicht angemessen in der Schweizer Regierung vertreten, sagen mehrere Frauenorganisationen und wollen das ändern.


Für die Bundesratswahlen vom 5. Dezember fordern die Evangelischen Frauen Schweiz (EFS) zusammen mit anderen Frauenorganisationen je ein Frauenticket von der CVP und der FDP. Es stünden genügend kompetente Kandidatinnen zur Verfügung, schreiben die Organisationen in einer gemeinsamen Erklärung vom 14. November.

Die Hälfte der Schweizer Bevölkerung sei weiblich, trotzdem sei ihre Perspektive im Bundesrat nicht entsprechend vertreten, argumentieren die Organisationen. Wie die Sprachregionen sollen auch die Geschlechter angemessen in der Regierung vertreten sein. Darum müsse die Bundesversammlung eine Auswahl an Frauen haben, um zwei neue Bundesrätinnen wählen zu können.

Die Erklärung wurde von den EFS, dem Katholischen Frauenbund, den Wirtschaftsfrauen Schweiz, dem Bäuerinnen- und Landfrauenverband und weiteren Organisationen erarbeitet. (pd)