Zusätzliche 140’000 Franken für benachteiligte Menschen
Die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Luzern schliesst das Jahr 2023 mit mehr Einnahmen ab, als sie erwartet hat. Der Überschuss der Jahresrechnung beträgt knapp 1,4 Millionen Franken, wie die Kirchgemeinde in einer Medienmitteilung schreibt. Grund dafür seien tiefere Ausgaben und höhere Steuererträge bei juristischen Personen. Das Parlament hat die Jahresrechnung genehmigt.
Die Kirchgemeinde will nun unter anderem zusätzliche 140'000 Franken in soziale Projekte im In- und Ausland investieren. Insgesamt würden sich die Spenden für benachteiligte Menschen im letzten Jahr somit auf rund 1,5 Millionen Franken belaufen, heisst es in der Medienmitteilung.
Gleichzeitig zeigte sich der Kirchenvorstand besorgt über den Rückgang der Zahl der Kirchenmitglieder als auch der Steuereinnahmen von natürlichen Personen. Ein Wegfall der Kirchensteuer für juristische Personen wäre für die Luzerner Kirchgemeinde eine grosse Herausforderung.
Die Kirchgemeinde Luzern setzt sich aus acht Teilkirchgemeinden zusammen. Sie macht rund die Hälfte aller Reformierten im Kanton Luzern aus. (pef)