EKS seit Neujahr mit neuem Logo und neuer Verfassung

Seit dem 1. Januar heisst der Schweizerische Evangelische Kirchenbund offiziell Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS). Ziel sei ein enger Austausch unter den Kirchen.


Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz ist mit neuer Verfassung, neuem Image-Film und dem Logo «Kreuz im Licht» gestartet. «In Zeiten, in denen konfessionelle Unterschiede in der Öffentlichkeit nur noch unscharf wahrgenommen werden, setzt das originale Kreuz-Logo auf Verbindendes», heisst es in einer Mitteilung vom 9. Januar.

Es sei das Heimatsymbol der Christen weltweit. Die offene Mitte des «Kreuz im Licht» stehe für den Kern und das Geheimnis des Glaubens, die alle Christen einen. «Gemeinsamkeiten suchen, statt sich abzugrenzen: Das gilt in einer religiös pluralen Gesellschaft auch für die EKS», heisst es weiter. 

«Keine Super-Kirche»

Hauptaufgabe der EKS ist laut Mitteilung «die Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus in Wort und Tat.» «Wir-Gefühl statt Zentralismus. Das brauchen wir, um den Auftrag der EKS umzusetzen. Der Austausch unter unseren Kirchen wird in Zukunft noch wichtiger», wird Gottfried Locher, Präsident der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz, zitiert. «Die EKS ist Kirchen-Gemeinschaft, nicht Super-Kirche. Reformierte Kirche ist Kirche von unten», so Locher weiter. (bat)