Dargebotene Hand warnt vor psychischen Folgen von Corona

Seit Ausbruch der Corona-Krise laufen beim Sorgentelefon der Dargebotenen Hand Zürich die Drähte heiss. Die Ängste und die Verunsicherung in der Bevölkerung seien gross.


Der Ausbruch des Coronavirus sei nicht nur ein medizinisches Problem, sondern stelle auch eine Gefahr für die psychische Gesundheit der Bevölkerung dar, heisst es in einer Mitteilung der Dargebotenen Hand Zürich vom 18. März.

In Hunderten von Gesprächen bekomme das «Telefon 143» mit, wie das Virus und die vom Bund verordneten Massnahmen die Menschen verunsicherten und Ängste auslösten. Der Shutdown von grossen Teilen des öffentlichen Lebens und die Isolation verstärkten zudem die Einsamkeit. Dies habe negative Auswirkungen auf die Gesundheit.

Soziale Kontakte aufrechterhalten

In der Mitteilung ruft die Organisation deshalb dazu auf, soziale Kontakte soweit als möglich aufrechtzuerhalten. In der belastenden Situation bräuchten die Menschen jemanden, mit dem sie über ihre Verunsicherung sprechen könnten.

Die Dargebotene Hand Zürich ist als Verein organisiert und wird massgeblich durch die Zürcher Landeskirchen unterstützt. Sie bietet in Krisensituationen Hilfe per Telefon, Chat oder Mail. (no)