App soll Freiwilligenarbeit in Corona-Krise erleichtern

Immer mehr Menschen in der Schweiz sind aufgrund der Corona-Krise auf nachbarschaftliche Hilfe angewiesen. Eine App des Schweizerischen Roten Kreuzes und der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft soll bei der Koordination der Freiwilligen helfen.


In der aktuellen Situation sei nachbarschaftliche Hilfe besonders gefragt, schreiben das Schweizerische Rote Kreuz und die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft in einer gemeinsamen Mitteilung vom 16. März. So bräuchten Kinder, deren Eltern erwerbstätig sind, Betreuung. Und ältere Menschen, die zuhause bleiben, benötigten Lebensmittel und Medikamente.

Die beiden Organisationen stellen deshalb in der Corona-Krise ihre App «Five up» zur Verfügung. Diese sei eigens zur Koordination von Freiwilligenarbeit entwickelt worden. Privatpersonen, Organisationen und Vereine könnten sich hier mit Freiwilligen vernetzen und geschlossene Gruppen bilden.

Im Gegensatz zu Gruppen auf WhatsApp und Facebook sei direkt sichtbar, wo es noch Hilfe braucht und wo sich bereits Personen gemeldet haben, heisst es in der Mitteilung weiter. Um schneller Hilfe zu vermitteln, könnten die Aktivitäten in den sozialen Medien geteilt werden. Zudem gelangten die Daten nicht an die IT-Giganten und würden nicht an Dritte verkauft. Die App kann über den App-Store oder bei Google Play heruntergeladen werden. (no)