Nachfolgeregelung an Zürcher Stadtkirche

Christian Walti soll Grossmünster-Pfarrer werden

Christian Walti kehrt nach Zürich zurück: Der 42-Jährige soll Pfarrer am Grossmünster werden. Das Kirchgemeindeparlament muss dem Vorschlag noch zustimmen.

Das Zürcher Grossmünster bleibt weiterhin in Männerhand: Der 42-jährige Zürcher Christian Walti soll die Nachfolge von Christoph Sigrist antreten. So schlägt es die Kirchenpflege der reformierten Kirchgemeinde Zürich vor, wie einem Communiqué zu entnehmen ist. Walti würde seine neue Stelle als reformierter Pfarrer am 1. Februar 2025 antreten, wenn das Kirchgemeindeparlament dem Vorschlag zustimmt. Weiterhin am Grossmünster tätig bleibt Pfarrer Martin Rüsch, der seit 2011 dort arbeitet.

Walti sei ein «ausgesprochen vielfältiger» Theologe. Er sei sehr erfahren sowie engagiert, innovativ und medial versiert, sowie kollegial und ein starker Netzwerker, lässt sich Konrad Schmid, Vorsitzender der Pfarrwahlkommission, in der Mitteilung sinngemäss zitieren. Walti wiederum schreibt, er freue sich auf die neue Herausforderung an «einem Schlüsselort der Reformation und Wahrzeichen der Stadt». Walti hat in Zürich studiert, seit 2014 war er Pfarrer in der Berner Friedenskirche. (jow.)