Synode

Bündner Landeskirche will grüner werden

Mehr als eine halbe Million Franken will die Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden in den Klimaschutz investieren. Sie hat an ihrer Synode einen Nachtragskredit präsentiert.

Die Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden hat an ihrer Sommersynode einen Nachtragskredit von 600'000 Franken gestellt. Mit dem Geld sollen Pfarrhäuser besser isoliert, Heizungen ersetzt oder Solaranlagen installiert werden, wie es in einer Mitteilung der Landeskirche heisst.

Darüber hinaus hat die Synode mit Jasmine Said Bucher eine neue Kirchenrätin gewählt. Die Agronomin und Ökonomin, die für Die Mitte im Grossen Rat politisiert, erhielt 57 von 73 Stimmen. Sie folgt auf Barbara Hirsbrunner, die wegen einer Amtszeitbeschränkung ausscheidet. Said Bucher will sich eigenen Angaben nach vor allem für Inklusion und interkulturelle, interreligiöse Anliegen einsetzen.

Weiter haben die Synodalen die Rechnung genehmigt. Diese schliesst mit einem Minus von rund 65'000 Franken. Ein Grund dafür sind unter anderem Buch-Kursverluste bei den Wertschriften, bedingt durch den Krieg in der Ukraine. Das Finanzpolster sei solid, lässt sich Finanzchef Hanspeter Wildi in der Mitteilung zitieren. Dieses ermögliche es, Herausforderungen wie den Personalmangel anzugehen. (jow)