94 Prozent stimmen für neue Bündner Kirchenverfassung

Die neue Verfassung soll auch das Angebot der reformierten Kirche in den Randregionen sichern.


Am vergangenen Abstimmungssonntag haben die reformierten Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Graubündens eine neue Kirchenverfassung angenommen. Diese gebe den Regionen mehr Gewicht, schreibt die Evangelisch-reformierte Kirche Graubündens am 11. Juni.

Die neue Verfassung sieht unter anderem eine gemeinsame Gemeindeleitung durch Vorstand und Pfarramt vor. Eine verstärkte Zusammenarbeit unter den Kirchgemeinden stelle auch in den Randregionen ein vielfältiges Angebot sicher.

Gewählt wird vor Ort

Mit der revidierten Verfassung reagiert die Bündner Landeskirche auf ein verändertes gesellschaftliches Umfeld. Unverändert bleibe jedoch die Wahl der Pfarrpersonen durch die Versammlung der Kirchgemeinde.

Die Stimmbeteiligung habe 20 Prozent betragen, davon legten gemäss Mitteilung 94 Prozent ein Ja in die Urne. Es sei gelungen, eine mehrheitsfähige Verfassung vorzulegen, zitiert die Mitteilung Andreas Thöny, den Präsidenten des Kirchenrates. (pd)