Nothilfe

Baselbieter Reformierte unterstützen Hurrikan-Opfer in Honduras

Der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Basel-Landschaft hat 10’000 Franken für die Nothilfe des Hilfswerks Heks in Honduras gesprochen. Zwei Wirbelstürme richteten dort im November gigantische Verwüstungen an.

Die Wirbelstürme «Eta» und «Iota» zerstörten im November grosse Teile der Mais-und Bohnenernte, sodass zahlreiche Kleinbauernfamilien in Honduras vor dem Nichts stehen, heisst es in einer Mitteilung der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Basel-Landschaft vom 12. Januar. Aus diesem Grund habe sich der Kirchenrat entschieden, die Not- und Wiederaufbauhilfe des Hilfswerks Heks mit 10'000 Franken zu unterstützen.

Das Heks leistet insbesondere in den von der Katastrophe am stärksten betroffenen Departementen Santa Bárbara und Colón im Norden des Landes Nothilfe. Unter anderem sollen beschädigte Häuser bewohnbar gemacht und die Wasserversorgung wiederhergestellt werden. Auch bräuchten die Menschen Lebensmittel und neue Haushalteinrichtungen, heisst es in der Mitteilung weiter.

In der aktuelle Notsituation müsse ausserdem dafür gesorgt werden, dass Hygienematerialien zum Schutz vor dem Corona-Virus vorhanden seien und der Betrieb der dörflichen Gesundheitszentren aufrechterhalten werde. Das Heks ist laut Angaben seit vielen Jahren in Honduras aktiv und arbeitet mit Partnerorganisationen vor Ort zusammen. (no)