Annelies Hegnauer will Präsidentin der Zürcher Kirchenpflege werden

Sie möchte für Stabilität und Kontinuität sorgen: Annelies Hegnauer ist aktuell Mitglied der Zürcher Übergangs-Kirchenpflege und kandidiert im November für das Präsidium.

Annelies Hegnauer steigt ins Rennen um das Präsidium der Zürcher Kirchenpflege ein. (Bild: zVg)

Nun sind es doch wieder drei Kandidaturen: Nachdem sich Andreas Hurter am 4. Juli aus dem Rennen um das Präsidium der Zürcher Kirchenpflege genommen hat, gab nur ein paar Tage später Annelies Hegnauer ihre Kandidatur bekannt.

«Das Fundament für die Kirchgemeinde Zürich ist erstellt, jetzt gilt es, darauf ein Haus für die Zukunft zu bauen», schreibt Hegnauer in einer Medienmitteilung vom 15. Juli. «Damit dies gelingt, ist es wichtig, dass neben neuen Kräften auch Bisherige, die bereits wichtige Vorarbeiten geleistet haben, an der Gemeinde weiterbauen.»

Hegnauer gehört seit Anfang 2019 der Übergangs-Kirchenpflege an, welche die neu entstandene Grosskirchgemeinde Zürich führt. Präsidiert wird das Gremium von Andreas Hurter. Im November soll die Interimsbehörde abgelöst und eine reguläre Kirchenpflege gewählt werden. Speziell daran: Es handelt sich dabei um eine Volkswahl; das Parlament der Kirchgemeinde muss ebenfalls noch durch die reformierten Stimmbürger gewählt werden.

Erfahrung als Präsidentin

Annelies Hegnauer ist seit 1999 Mitglied der Zürcher Synode und sitzt dort in der religiös-sozialen Fraktion. Von 1992 bis 2014 war sie ausserdem Mitglied der Kirchenpflege von Zürich-Schwamendingen, ab 1994 deren Präsidentin. Beruflich kommt sie aus dem Marketing-Bereich; so arbeitete sie mehrere Jahre in der Kommunikation des Hilfswerkes Heks. Von 2006 bis zu ihrer Pensionierung im letzten April war sie dort Abteilungsleiterin Marketing und Fundraising.

Neben Hegnauer kandidieren die beiden Theologen Res Peter und Michael Braunschweig für das Präsidium der Kirchenpflege. (vbu)