Andreas Hurter zieht Kandidatur fürs Stadtzürcher Kirchenpflege-Präsidium zurück

Andreas Hurter, seit 2018 Präsident der Kirchenpflege der reformierten Kirchgemeinde Zürich, hat sich entschieden, für die nächste Amtszeit nicht mehr zur Verfügung zu stehen.


Seit 2018 engagiert sich Andreas Hurter als Präsident der Kirchenpflege der reformierten Kirchgemeinde Zürich. An den Wahlen im November will Hurter nicht mehr fürs Präsidium kandidieren, heisst es in einer Medienmitteilung vom 4. Juli.

«Ich habe dieses zukunftsträchtige und spannende Projekt mit viel Herzblut in Angriff genommen und die Zusammenarbeit mit all den Menschen, die zum guten Gelingen beigetragen haben, war für mich jederzeit inspirierend und motivierend», wird Hurter zitiert. Es sei nun aber die Zeit für ein neues Präsidium gekommen. Der 58-Jährige freue sich, dass mit Barbara Becker, Claudia Bretscher, Michael Hauser, Annelies Hegnauer und Henrich Kisker auch fünf Mitglieder der Übergangskirchenpflege kandidieren und damit die Zukunft der jungen Kirchgemeinde mitgestalten und für Kontinuität sorgen wollen.

Grösste Kirchgemeinde Europas

Unter der Leitung von Andreas Hurter startete 2014 das Grossprojekt mit dem Ziel, die 34 städtischen Kirchgemeinden zu fusionieren. Am 1. Januar 2019 trat die neue Kirchgemeindeordnung in Kraft und schuf somit die neue reformierte Kirchgemeinde Zürich mit 80’000 Mitgliedern. Es ist dies die grösste Kirchgemeinde Europas.

Am 17. November 2019 stehen erstmals Volkswahlen an. Dabei werden an der Urne das Kirchgemeindeparlament und die Kirchenpflege gewählt. Geplant ist, dass die neuen Kirchengremien ihre Arbeit anfangs 2020 aufnehmen. (bat)