150 Moria-Flüchtlinge positiv auf Covid-19 getestet

Rund 150 Menschen aus dem abgebrannten Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos sind nach Angaben der Vereinten Nationen mit dem Corona-Virus infiziert.


Die Corona-Infektionen seien bei Reihentests erkannt worden, teilte das Flüchtlingshilfswerk UNHCR am 18. September in Genf mit. Die Infizierten seien in Quarantäne in einem neu aufgebauten Camp. Sie erhielten medizinische Hilfe, sagte UNHCR-Sprecherin Shabia Mantoo.

Rund 5000 Flüchtlinge und Migranten seien bereits in dem neuen Lager in Kara Tepe untergebracht. Die Einrichtung könne insgesamt 8000 Menschen aufnehmen und sei von den griechischen Behörden errichtet worden, betonte die UNHCR-Sprecherin. Die Behörden würden weitere Flüchtlinge in das neue Zentrum bringen. Nach dem Feuer in dem Camp Moria wurden insgesamt rund 13’000 Flüchtlinge obdachlos. (epd)