11,3 Milliarden für Auslandshilfe
Ein Rückweisungsantrag von Benjamin Mühlemann (FDP) blieb ohne Erfolg. Der Glarner wollte in der IZA-Strategie Einsparungen von 2 Milliarden Franken zugunsten höherer Armeeausgaben.
Esther Friedli (SVP/SG) wollte den Kredit für die Entwicklungszusammenarbeit um 800 Millionen Franken kürzen.
Auch Änderungsanträge aus den Reihen der SP fanden keine Mehrheit. Dabei ging es insbesondere um die Frage, ob auch die Wiederaufbauhilfe für die Ukraine aus dem Budget der internationalen Zusammenarbeit finanziert werden soll.
Die Ratslinke argumentierte, dass daraus eine massive Mittelkürzung in anderen Regionen der Welt resultieren würde. Sie verlangte eine andere Finanzierungslösung.
Das Geschäft geht nun an den Nationalrat. (sda/ no)