Krieg in der Ukraine

Zuger unterstützen Seelsorger an der Schweizer Grenze

Die Zuger Landeskirche beteiligt sich an der Finanzierung einer Seelsorgestelle im Tessin. Die Arbeit der Asylseelsorger sei besonders jetzt gefragt.

Die Zuger Landeskirche spricht 15 000 Franken für Asylseelsorge. Das Geld fliesst konkret in die reformierten Seelsorgestellen im Bundesasylzentrum in Chiasso an der Grenze zu Italien, heisst es in einer Mitteilung der Reformierten Kirche Zug vom 8. April.

Durch den Krieg in der Ukraine seien die Bundesasylzentren zusätzlich gefordert. In Chiasso gibt es neu eine Beratungsstelle speziell für junge Frauen und Mütter. Dieses Angebot sei eine wichtige Ergänzung, heisst es in der Zuger Mitteilung weiter. «Seelsorgerische Begleitung für Kriegsflüchtlinge in einem geschützten Kontext ist von sehr grosser Bedeutung», lässt sich Kirchenratspräsidentin Ursula Müller-Wild zitieren.