Zuger Reformierte schliessen sich dem Nein-Lager gegen die SVP-Initiative an

Auch die Reformierte Kirche im Kanton Zug ist gegen die Selbstbestimmungsinitiative.


Die SVP will mit ihrer Initiative das Schweizer Verfassungsrecht über das Völkerrecht stellen – was unter anderem die Kündigung völkerrechtlicher Verträge zur Folge haben könnte. Die reformierte Landeskirche des Kantons Zug empfiehlt deshalb, am 25. November ein Nein in die Urne zu legen, schreibt sie am 14. November in einer Mitteilung.

Die Europäische Menschenrechtskonvention sei eine notwendige Rückversicherung für den Schutz vor Folter, Sklaverei, Zwangsarbeit und Diskriminierung. In den Menschenrechten komme der gleiche Respekt gegenüber allen Menschen und die unbedingte Schutzwürdigkeit allen menschlichen Lebens zum Ausdruck. Dieser Gedanke entspreche dem biblischen und christlichen Menschenbild, schreibt die Kirche. Ein Nein zur Initiative empfahlen unter anderen bereits die Basler, Berner, Zürcher und Aargauer Landeskirchen.(mey)