Zuger Reformierte machen 4 Millionen Gewinn

Die Jahresrechnung der Reformierten Kirche Kanton Zug schliesst deutlich besser als budgetiert. Der Überschuss soll unter anderem für Leidtragende der Corona-Krise verwendet werden.


Eigentlich hätte das reformierte Zuger Kirchenparlament im Juni die Jahresrechnung abnehmen sollen. Doch wegen der Corona-Pandemie musste die Sitzung auf den September verschoben werden. Schon jetzt können sich die Zuger Reformierten allerdings über das Ergebnis freuen: Die Rechnung 2019 schloss mit einem Plus von rund 4 Millionen Franken. Budgetiert war ein Überschuss von 683’000 Franken.

Wie die Kirche am 19. Mai mitteilte, sollen aus dem Gewinn «grosszügige Zuwendungen an Institutionen und Leidtragende der Corona-Krise getätigt werden.» Über die genauen Beträge und Begünstigten entscheidet das Kirchenparlament ebenfalls im September auf Basis von Vorschlägen aus den Bezirken sowie aus dem Kirchenrat.

Neues Beratungsangebot

Ebenfalls am 19. Mai teilte die Kirche einen Ausbau der Beratungsstelle Triangel mit. So soll das Angebot um eine Budgetberatung erweitert werden. Dafür stehen ab 1. Juli zusätzlich 60 Stellenprozente zur Verfügung.

Triangel ist ein Angebot der Reformierten Kirche Kanton Zug. Die Stelle bietet unter anderem Paar- und Familienberatungen sowie eine Schuldenberatung an. Letzte führt die Kirche im Auftrag des Kantons. Auch für die neue Budgetberatung besteht eine Leistungsvereinbarung mit dem Kanton, der diese beiden Zweige der Beratungsstelle teilsubventioniert. (vbu)