Kirchliche Schuldenberatung erhält weiterhin Geld vom Kanton Zug

Die reformierte Kirche des Kantons Zug wird mit ihrer Schuldenberatungsstelle auch künftig mit dem Kanton zusammenarbeiten.


Ende 2019 läuft die Subventionsvereinbarung des Kantons Zug mit der kirchlichen Schuldenberatung Triangel aus. Ursprünglich habe der Kanton die Vereinbarung gekündigt. Doch dann habe der Regierungsrat seinen Entscheid überdacht und eine Leistungsvereinbarung ab 2020 zugesichert, schreibt das Kirchenmagazin Kirche Z in seiner Februar-Ausgabe.

Im Frühling beginnen die Verhandlungen zur Leistungsvereinbarung, bestätigt Triangel-Leiter André Widmer gegenüber ref.ch. Er ist froh über diese Unterstützung in der Höhe von rund 150‘000 Franken pro Jahr. Allerdings werden zwei Drittel des Budgets weiterhin von der reformierten Landeskirche getragen.

Zusätzliche Stellenprozente

Die Nachfrage nach den Dienstleistungen der Schuldenberatung sei hoch, schreibt Kirche Z. Zeitweise habe es für ein Erstgespräch eine Wartezeit von mehreren Wochen gegeben. Vergangenen Herbst genehmigte der Grosse Kirchgemeinderat dreissig zusätzliche Stellenprozente für Triangel. Insgesamt verfügt Triangel nun über 540 Stellenprozente.

Triangel bietet seit dem Jahr 2000 kostenlose Schuldenberatungen an. Ausserdem unterstützt sie Einzelpersonen, Paare und Familien mit psychologischer Lebensberatung. (pd)