Neben Zürich trägt nur das ostfriesische Emden diesen Titel, wie es in einer Mitteilung der Zürcher Landeskirche heisst. Gemäss GEKE-Generalsekretär Bischof Michael Bünker sollen noch weitere Städte hinzukommen.
Die Stadt Zürich und die reformierte Landeskirche hatten zuvor gemeinsam bestätigt, dass sie den Titel annehmen wollen. Die Stadt trat zeitgleich auch einem weiteren Netzwerk reformationsgeschichtlicher Städte bei, den «REFO Cities».
Die Zwinglistadt Zürich gilt nach Wittenberg und Genf als einer der wichtigsten Orte reformatorischer Aufbrüche des 16. Jahrhunderts. Auch ein ursprünglicher Zweig der pazifistischen Täuferbewegung hatte hier seinen Anfang.
Im März 2014 hatte die reformierte Landeskirche eine Plattform gegründet, welche die Projekte zum 500. Jahrestag der Reformation koordinieren wird. Neben der Stadt Zürich gehören ihr auch der Kanton Zürich und Zürich Tourismus an. Das Jubiläum soll ab 2017 im grösseren Rahmen begangen werden. Erste Vorveranstaltungen sind bereits für den Sommer und Herbst dieses Jahres geplant.