Zürcher Reformierte unterstützen Nothilfe in Kamerun

Mit 20'000 Franken unterstützt die Reformierte Kirche Kanton Zürich die Nothilfe und den Wiederaufbau in Kamerun.


Der Kirchenrat der reformierten Landeskirche Zürichs hat 20’000 Franken für ein Projekt des Hilfswerks Mission 21 bewilligt. Das Geld werde für die Not- und Wiederaufbauhilfe in Kamerun eingesetzt, schreibt die Kirche am 3. Dezember.

Hintergrund ist der anhaltende Konflikt zwischen der anglophonen Minderheit und der frankophonen Zentralregierung. Über 400’000 Menschen sind laut Mission 21 auf der Flucht.

Entführung in Partnerschule

Im November wurden über 70 Schülerinnen und Schüler eines presbyterianischen Internats verschleppt. Das Internat gehört einer Partnerkirche des Hilfswerks.

Mission 21 hat im Sommer ein Hilfsprojekt mit der presbyterianischen und der baptistischen Kirche lanciert und arbeitet dabei auch mit dem Roten Kreuz und den Vereinten Nationen zusammen. (pd)