Zürcher Pfarrer Niklaus Peter erhält Preis für Ethik und Kultur

Die Stiftung für Abendländische Ethik und Kultur verleiht dem Fraumünster-Pfarrer Niklaus Peter den diesjährigen Preis in der Höhe von 50'000 Franken. In seinem Schaffen habe Peter stets versucht, Theologie und pfarramtliche Praxis zusammenzubringen.


Seit 1977 zeichnet die Stiftung für Abendländische Ethik und Kultur (STAB) Persönlichkeiten und Institutionen aus, die sich um die Förderung ethischer und kultureller Werte verdient gemacht haben. Wie die Stiftung auf ihrer Webseite mitteilt, geht der mit 50‘000 Franken dotierte Preis dieses Jahr an den Zürcher Theologen Niklaus Peter.

Niklaus Peter habe sich in seinem Schaffen bemüht, Theologie und pfarramtliche Praxis zusammenzubringen, begründet die Stiftung die Vergabe. In seiner Auseinandersetzung mit theologischen Fragen zeige sich zudem eine breite geistes- und philosophiegeschichtliche Sicht.

Berühmte Preisträger

Peter ist seit 2004 Pfarrer am Zürcher Fraumünster und veröffentlichte zahlreiche Publikationen zu theologischen und geisteswissenschaftlichen Themen. Einem breiteren Publikum ist er als ehemaliger Sprecher des «Wort zum Sonntag» bekannt. Der 63-Jährige ist ausserdem Dekan des Pfarrkapitels der Stadt Zürich, Mitglied der Karl Barth-Stiftung sowie Vorstandsmitglied des Zwingli-Vereins Stadt Zürich.

An der Preisverleihung am 9. November im Fraumünster hält der Literaturwissenschaftler Iso Camartin die Laudatio. Zu den früheren Preisträgern des STAB-Preises gehören unter anderem der Germanist Peter von Matt, die Schauspielerin Maria Becker und der Filmer Fredy Murer. (no)