Zürcher Landeskirche unterstützt Christen im Nahen und Mittleren Osten

Der Kirchenrat der Reformierten Kirche Kanton Zürich spricht 150'000 Franken für Hilfsprojekte im Irak, in Jordanien und in der Türkei. Die Lage vieler Christinnen in diesen Ländern sei nach wie vor prekär.


Die Zürcher Landeskirche hat mit Kollekten und Spenden von Kirchgemeinden und Einzelpersonen 150’000 Franken gesammelt. Mit dem Geld will sie Hilfsprojekte für notleidende Christen in Jordanien, im Nordirak und in der Südosttürkei unterstützen.

Die Lage der Christinnen in diesen Ländern sei nach wie vor prekär und biete kaum Hoffnung auf Besserung, schreibt die Landeskirche in einer Mitteilung vom 14. Dezember. Mit ihrem Beitrag wolle sie ein Zeichen der Solidarität setzen.

Beiträge fliessen insbesondere an Projekte für Jugendliche. In Jordanien unterstützt die Landeskirche Jugendliche, die vom Krieg vertrieben und traumatisiert wurden. In der Südosttürkei fördert sie Ausbildungsprogramme, die den Jugendlichen eine Zukunftsperspektive bieten sollen. Ein weiteres Projekt soll Menschen zugute kommen, die im Nordirak unter dem Terror des Islamischen Staates gelitten haben. (no)