Zürcher Katholiken verlieren viele Mitglieder
7500 Personen haben 2021 im Kanton Zürich ihren Austritt aus der römisch-katholischen Kirche erklärt. Das ist fast ein Drittel mehr als im Vorjahr, wie aus einer kantonalen Statistik hervorgeht. Über die Gründe für die vielen Austritte sind in der Statistik keine Angaben verfügbar.
Die Zahlen zeigen aber, dass die Austrittsbewegung bei den Katholiken im vergangenen Jahr viel grösser war als bei den Reformierten. Bei den Reformierten gaben im vergangenen Jahr zwar 9900 Zürcherinnen und Zürcher ihren Austritt. Bei ihnen stieg der Mitgliederschwund jedoch 2021 nicht so stark wie bei den Katholiken.
Ende des vergangenen Jahres war die Zürcher Bevölkerung zu 25,4 Prozent evangelisch-reformiert und zu 23,6 Prozent römisch-katholisch. Über die Hälfte der Einwohnerinnen und Einwohner gehören somit einer anderen Religion an oder sind konfessionslos. (sda/mos)