Der Plattform soll Ideen und Initiativen aufnehmen und die Umsetzung koordinieren, wie die reformierte Kirche am 21. März schreibt. Prioritär würden vorderhand Projekte angegangen, die eine lange Entwicklungszeit haben, etwa Theater, Musicals, Filme oder Publikationen.
Gleichzeitig würden Wanderwege, Führungen, Reiseführer, Apps, Reiseangebote für die wachsende Zahl von Besuchern entwickelt, die Zürich wegen der reformatorischen Geschichte besuchen. Das Reformationsjubiläum soll schwerpunktmässig von 2017 bis 2019 gefeiert werden.
Prominent besetzte Steuergruppe
In der Steuergruppe der Plattform sitzen Regierungsrat Martin Graf, die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch, der Präsident von Zürich Tourismus, Elmar Ledergerber, sowie Kirchenratspräsident Michel Müller, der der Gruppe auch vorsitzt.
Für den Aufbau und die Leitung einer Geschäftsstelle ist Martin Breitenfeldt verantwortlich, der landeskirchliche Beauftragte für das Reformationsjubiläum. Die Stadt werde zudem drei bestehenden Netzwerken reformationsgeschichtlich bedeutender Städte Europas beitreten.
Die Initianten wünschen sich gemäss Mitteilung ein grosses, vielfältiges Jubiläum mit internationaler Ausstrahlung. In einem von der Plattform getragenen Grundlagenpapier heisst es, die Reformation habe die «Menschenwürde und Demokratie ebenso wie Unternehmergeist, Bildungswesen, Kultur und Mentalitäten nicht nur in Zürich, sondern in der gesamten westlichen Welt mitgeprägt». Zürich habe so ein Stück Freiheitsgeschichte geschrieben.
Das Grundlagenpapier kann hier heruntergeladen werden.