Weltkirchenrat äussert Betroffenheit über Ju-Absturz

In Briefen an die Schweizer Regierung und den Kirchenbund drückt der Weltkirchenrat seine Trauer über das Flugzeugunglück in den Bündner Bergen aus.


Der Weltkirchenrat (WCC) habe die Nachricht vom tragischen Unglück mit grosser Trauer empfangen und spreche den Angehörigen sein tiefstes Beileid aus, wird Vize-Generalsekretärin Isabel Apawo Phiri in einer Mitteilung vom 6. August zitiert. In Briefen an die Regierung und den Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund drückte Phiri ihre Bestürzung über das Unglück aus. Der Weltkirchenrat habe in den vergangenen Jahren seine Beziehung mit dem Schweizer Volk intensiviert. Umso trauriger sei er über den Tod der zwanzig Unglücksopfer.

Trost für die Angehörigen

Gemeinsam mit den Schweizer Kirchen bete man für die Familien der Opfer, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Weltkirchenrat hoffe, dass die Pfarrerinnen und Pfarrer zum Trost der Angehörigen beitragen könnten.

Beim Absturz einer Ju-52 in der Nähe von Flims waren am 4. August alle 17 Passagiere und drei Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Es handelt sich um einen der schlimmsten Unfälle in der Schweizer Luftfahrtgeschichte.

Der Weltkirchenrat, auch Ökumenischer Rat der Kirchen genannt, ist ein weltweiter Zusammenschluss von 384 Mitgliedkirchen. Er hat seinen Sitz in Genf. Zu seinen Gründungsmitgliedern gehört auch der Kirchenbund. (no)