Kirchenbund lädt Papst zum ökumenischen Gespräch ein

Ein Treffen der Schweizer Reformierten mit dem Papst soll im kommenden Jahr auf die Bedeutung der reformierten Tradition für die weltweite Kirche aufmerksam machen.


Anlässlich eines Treffens am 21. Juni in Genf übergab der Ratspräsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes, Gottfried Locher, Papst Franziskus eine Einladung zum ökumenischen Gespräch. Das Gespräch soll im Zwingli-Jahr 2019 stattfinden und die Bedeutung der Reformation für die weltweite Kirche thematisieren, wie es in einer Mitteilung heisst.

Das Zusammentreffen mit Franziskus fand im Rahmen des päpstlichen Besuches des Ökumenischen Rates der Kirchen statt. Papst Franziskus sprach dort zum 70. Jubiläum des Weltkirchenrates. Auf Seiten des Kirchenbundes nahmen der Ratspräsident sowie die Vizepräsidenten Esther Gaillard und Daniel Reuter am Gespräch teil. (no)