Waadtländer Reformierte rechnen mit hohem Verlust

Das Kirchenparlament der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Waadt traf sich erstmals unter der Leitung einer fast vollständig ausgewechselten Exekutive.


Das Parlament der reformierten Waadtländer Kirche verabschiedete an seiner Sitzung vom 8. und 9. November in Lausanne das Budget 2020. Dieses sieht einen Verlust von rund 625‘000 Franken vor. Grund dafür seien unter anderem geringere staatliche Subventionen und ein Rückgang bei den Beiträgen der Kirchenregionen und Kirchgemeinden, wie das Portal protestinfo.ch am 11. November berichtete.

Fragen der Delegierten zu den Details des Budgets blieben indes weitgehend unbeantwortet. Die Waadtländer Kirche ist derzeit im Umbruch. Nach Spannungen zwischen dem Synodalrat und der Synode wurde die Exekutive im Sommer fast komplett ausgewechselt. Für die Prüfung des Budgets, das noch von der alten Exekutive erstellt wurde, sei deshalb nicht genügend Zeit geblieben, hiess es von Seiten des Synodalrats. Dieser will nun alle Details des Haushaltsplans bis zur Frühlingssynode überprüfen, schreibt protestinfo.ch. Trotz den fehlenden Informationen genehmigten die Delegierten das Budget schliesslich. (no)