UN kritisieren das Auseinanderreissen von Familien in den USA

Die US-Migrationspolitik verletzt gemäss den Vereinten Nationen Kinderrechte. Hunderte Mädchen und Jungen seien betroffen.


Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte verlangt von den USA, die harsche Praxis bei der Migrationspolitik entlang der Südgrenze zu beenden. Berichten zufolge würden hunderte Kinder von ihren Eltern getrennt.

Die Trennung der oft sehr jungen Mädchen und Jungen von ihren Eltern sei eine schwere Verletzung ihrer Rechte, sagte Ravina Shamdasani, Sprecherin des Hochkommissariats. Ihr Wohlergehen müsse Vorrang vor Erwägungen zur Grenzsicherung haben, unterstrich Shamdasani.

Getrennt und verwahrt

Shamdasani hielt fest, dass die USA als einziges Land der Welt die UN-Kinderrechtskonvention nicht ratifiziert hätten. Die USA sollten sich diesem Abkommen zum Schutz von Jungen und Mädchen anschliessen.

Medienberichten zufolge forciert US-Präsident Donald Trump die Trennung der Familien, Kinder würden weit entfernt von ihren Eltern  verwahrt. An der US-Grenze zu Mexiko richtet sich die Praxis gegen Migranten aus lateinamerikanischen Ländern, die in den USA ein besseres Leben suchen. (epd/bat)