UN hoffen auf baldige Hilfslieferung nach Ost-Ghuta

Rund 1'000 verletzte und kranke Menschen warten in der belagerten syrischen Stadt Ost-Ghuta auf eine Evakuierung. Nun gibt es seitens der Vereinten Nationen neue Hoffnungen.


Der humanitäre Berater der UN für Syrien, Jan Egeland, hat sich vorsichtig optimistisch über die Lieferung von Hilfsgütern zu den notleidenden Menschen im syrischen Rebellengebiet Ost-Ghuta geäussert. Die UN könnten möglicherweise in den nächsten Tagen Lebensmittel und Medikamente in das von Assad-Truppen belagerte Gebiet transportieren, sagte Egeland am 1. März in Genf.

Die UN stünden in Kontakt mit den syrischen Behörden und warteten auf die nötige Erlaubnis und Sicherheitsgarantien. Egeland forderte die Vertreter des Assad-Regimes auf, unverzüglich die Hilfslieferungen zu ermöglichen. Der norwegische UN-Berater sagte weiter, dass rund 1’000 kranke und verletzte Menschen aus Ost-Ghuta herausgebracht werden müssten. Die Welthilfsorganisation habe ihm versichert, dass Ambulanzen für den Abtransport in Krankenhäuser zur Verfügung stünden. Wegen der anhaltenden Gewalt können die UN derzeit keine Hilfsgüter zu den knapp 400’000 Zivilisten in Ost-Ghuta liefern. (epd/bat)