Systeme nach Hackerangriff noch immer blockiert
Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) kämpft derzeit mit den Folgen eines Hackerangriffs. Wie die katholische Presseagentur von Österreich berichtete, wurde die Organisation an Weihnachten Opfer einer Ransomware-Attacke. Bei Ransomware-Attacken übernehmen Hacker die Kontrolle über die IT-Systeme der Geschädigten und fordern in der Regel ein Lösegeld, damit sie die Systeme und Daten wieder freigeben.
Laut ÖRK-Generalsekretär Jerry Pillay arbeite das IT-Team unter Hochdruck daran, die Systeme wiederherzustellen. Die Schweizer Behörden und die Polizei seien informiert worden. Die Website des Weltkirchenrats ist auch knapp eine Woche nach dem Angriff noch nicht erreichbar.
Der ÖRK ist ein Zusammenschluss von über 350 christlichen Kirchen aus mehr als 120 Ländern. Die Organisation hat ihren Sitz in Genf. (pef)