Synode Basel-Stadt bewilligt Gebäudeverkauf

Das Parlament der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt hat dem Verkauf des Oekolampad-Gebäudekomplexes zugestimmt. Käuferin soll eine Stiftung sein.


Der Oekolampad-Gebäudekomplex wird ins Finanzvermögen der Kirche überführt. Damit kann der Komplex nun verkauft werden, wie es in einer Medienmitteilung vom 17. Juni heisst. Als Käuferin der Liegenschaften wird die Basler Stiftung Wibrandis genannt.

Wie das Regionaljournal Basel/Baselland von Radio SRF vor Kurzem berichtete, steht hinter der Stiftung Sabine Duschmalé, eine Erbin aus dem Umfeld des Pharmarkonzerns Roche. Demnach sollen nach dem Umbau gemeinnützige Institutionen in dem Gebäude Platz finden.

Aufklärung im Fall Locher gewünscht

Weiter hat die Basler Synode im Rahmen einer Interpellation ihr Befremden über die Vorgänge in der Evangelischen Kirche Schweiz rund um Ratspräsident Gottfried Locher ausgedrückt. Sie wünscht, dass «die Vorgänge so transparent wie möglich aufgearbeitet werden», wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Die Synodalen haben den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2019 genehmigt. Die Jahresrechnung schloss mit einem Gewinn von 167’000 Franken. Dies aber nur, weil ausserplanmässig 2 Millionen Franken als Finanzertrag von der Bau- und Vermögensverwaltung BVV verbucht wurde, wie es auf Anfrage von ref.ch heisst. (bat)