Das Haupthindernis für den Einzug in das neue Gebäude war eine Eigentumsfrage. Nun ist klar: «Das Grundstück ist jetzt definitiv im Besitz der katholischen Kirche», sagt Simon Spengler, Sprecher des Synodalrats des Kantons Zürich auf Anfrage von kath.ch.
Der Ausbau des Gebäudes, das bereits steht, werde umgehend in Angriff genommen. 2019 sollen die Paulus Akademie und weitere kirchliche Institutionen aus dem Bildungsbereich einziehen. Neben Büroräumen verfügt das Haus auch über einen grossen Saal, der für öffentliche Anlässe benützt werden wird.
Baustopp im Jahr 2015
Die Synode der Kantonalkirche hat für den Bau insgesamt 17 Millionen Franken bewilligt. Seit Juli 2013 baute die katholische Körperschaft an der Pfingstweidstrasse Saal, Seminar- und Sitzungsräume sowie Büroräume für die Paulus Akademie und weitere katholische Erwachsenenbildungsorganisationen. Eines der beiden geplanten Gebäude wurde realisiert und rechtzeitig verschiedenen Institutionen übergeben.
Im April 2015 folgte der Paukenschlag. Martin Seiz, Gründer der Hamasil Stiftung und als solcher Initiant des Kulturparks, und seine Immobilienfirma wollten den Kaufvertrag für das Grundstück nicht einhalten und verlangten einen Baustopp beim zweiten Gebäude. Die Kirche reichte daraufhin beim Zürcher Handelsgericht Klage ein. Aufgrund der Einigung bei der Mediation wurde das Verfahren vor dem Handelsgericht gegenstandslos, meldet die Kirche. (kath.ch/gs)
Update: In einer früheren Version hiess es, dass die Paulus Akademie noch in diesem Jahr einziehen werde. Dies war nicht korrekt. Richtig ist, dass die katholische Kirche des Kanton Zürich den Einzug für 2019 anstrebt.