Synode Luzern

Startschuss für zahlreiche Projekte

Die Synode der Reformierten Kirche Kanton Luzern hat Budget und Strategie genehmigt. Nun wird in Seelsorge, Schutz vor Grenzverletzungen, den beruflichen Nachwuchs und den Kontakt zu den Mitgliedern investiert.

Das Budget 2025 der Reformierten Kirche Kanton Luzern hat bei einem betrieblichen Aufwand von 2,98 Millionen Franken und Erträgen von knapp 2,83 Millionen Franken ein Verlust von rund 150‘000 Franken vorgesehen. Der Steuerfuss bleibt unverändert. Die Synode hat den Aufgaben- und Finanzplan mit Budget genehmigt, wie die Kirche mitteilt.

Die Genehmigung des Budgets ist auch der Startschuss für das Projekt Chatseelsorge in Zusammenarbeit mit der Dargebotenen Hand Zentralschweiz. «Die Nachfrage nach digitaler und anonymer Seelsorge ist gross und steigt weiter an», wird Lilian Bachmann, Synodalratspräsidentin, in der Mitteilung zitiert. Das Pilotprojekt der Reformierten Kirche starte noch dieses Jahr. Die Chatseelsorge ist in die Website der Landeskirche integriert.

Im kommenden Jahr werde der Synodalrat mit der Umsetzung der Massnahmen zu Prävention und Schutz vor Grenzverletzungen beginnen, heisst es in der Mitteilung. Unter anderem sollen eine externe Meldestelle sowie eine Anlaufstelle für Konflikte eingerichtet werden und Workshops stattfinden. Um Nachwuchs für kirchliche Berufe zu finden und Interessierte niederschwellig informieren zu können, haben sich die reformierten Landeskirchen der Zentralschweiz zusammengeschlossen.

Die Landeskirche sucht nach neuen Formen des kirchlichen Lebens. Eine gfs-Studie hatte entsprechende Anhaltspunkte geliefert. Unter anderem sollen verschiedene Kampagnen in den Sozialen Medien durchgeführt werden. (dst)

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