Staatssekretariat für Migration vergibt Bewachungsaufträge für Asylzentren

Für Sicherheitsdienste in und um die Bundesasylzentren sind ab 2020 drei Sicherheits-Unternehmen zuständig. Das Staatssekretariat für Migration hat entsprechende Mandate verteilt.


Ab dem 1. Januar sind die Securitas AG, die Protectas AG sowie die Verkehrsüberwachung Schweiz für Aufsichts- und Bewachungsdienste bei Bundesasylzentren verantwortlich, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) am 1. Oktober mitteilte. Uniformierte Sicherheitsleute auf Aussenpatrouille sollen präventiv Problemen im Umfeld der Bundesasylzentren entgegenwirken, wie das SEM dazu festhält. Die Anbieter mussten für den Auftrag relevante Erfahrung und fachliche Qualifikationen nachweisen. Ebenso mussten sie belegen, dass ihre Angestellten permanent geschult und weitergebildet werden.

Bestes Preis-Leistungsverhältnis

Die Ende 2021 auslaufenden Mandate können zwei Mal um jeweils drei Jahre verlängert werden, also bis Ende 2027. Die Angebote der drei Sicherheitsfirmen hätten durch das beste Preis-Leistungsverhältnis überzeugt, schrieb das SEM.

Seit 1. März 2019 werden die Asylverfahren in der Schweiz in den sechs Asylregionen durchgeführt. Grundlage dafür ist das revidierte Asylgesetz. Ziel der Neustrukturierung ist in erster Linie die Beschleunigung der Asylverfahren. Diese sollen künftig in der Regel innerhalb von 140 Tagen abgeschlossen sein. (sda/bat)