Solothurner Synode mit hohem Besuch

Landammann Remo Ankli besuchte am 11. Juni die Synode der reformierten Kirche Kanton Solothurn, die in Däniken tagte. Er gab Einblick in die Neuregelung des Finanzausgleichs.

Regierungsrat Remo Ankli besuchte die Synode der Solothurner Reformierten. (Bild: Tilmann Zuber)

Die Geschäfte der Synode der reformierten Kirche Kanton Solothurn hatte mit dem Jahresbericht, der Jahresrechnung und dem Budget nichts Aussergewöhliches traktandiert. Die Jahresrechnung der Synode schliesst 2016 mit einem Überschuss von 13’393 Franken bei Einnahmen von 985’397 Franken ab. Ebenso verzeichnet die Rechnung des Finanzausgleichs ein Plus von 11’106 Franken. Die Synodalen nahmen die beiden Anträge und den Jahresbericht einstimmig ab. Ebenso grünes Licht erteilten sie dem Auszahlungsplan für die Renovation der Kirchen. Die Bausubventionen kommen den Kirchgemeinden von Däniken, Obergösgen, Balsthal und Welschenrohr zugute.

Gutes Auskommen von Kanton und Kirche

Als Spezialgast war Landamman Remo Ankli anwesend. Er informierte unter anderem über die Neuregelung des Finanzausgleichs. Man sei auf gutem Wege und mit den Kirchen im Gespräch. Ruedi Köhli, Präsident der Solothurnischen Interkonfessionellen Konferenz SIKO, bestätigte die gute Zusammenarbeit zwischen Kanton und Kirche. Der Regierungsrat habe den drei Landeskirchen einen Beitrag von 10 Millionen Franken zugesagt. Das gebe den Kirchen für die kommenden Jahre Planungssicherheit.

Weiter wählte die Synode Erich Huber in den Synodalrat. Der pensionierte Pfarrer tritt die Nachfolge von Ulrich Wilhelm an, der letztes Jahr aus dem Rat zurückgetreten ist. (Tilmann Zuber/ref.ch)