SG: Patronatskomitee des Reformationsjubiläums trifft sich erstmals

In einem Jahr – am Reformationssonntag 2017 – startet im Kanton St. Gallen das Reformationsjubiläum. Heute hat sich im Geburtshaus des St. Galler Reformators Vadian erstmals das Patronatskomitee getroffen.

Informierten über das Reformationsjubiläum: Martin Schmidt, Präsident des reformierten Kirchenrates, Regierungsratspräsident Martin Klöti und Bischof Markus Büchel. 
Informierten über das Reformationsjubiläum: Martin Schmidt, Präsident des reformierten Kirchenrates, Regierungsratspräsident Martin Klöti und Bischof Markus Büchel (von links).  (Bild: Sabine Rüthemann)

Das Organisationskomitee habe das Patronatskomitee dabei über die Eckwerte des Jubiläums unterrichtet, wie es in einer Mitteilung der reformierten St. Galler Kirche heisst. Mitglieder des Patronatskomitees seien unter anderem Regierungsratspräsident Martin Klöti, Bischof Markus Büchel und Ulrike Landfester, Prorektorin der Universität St. Gallen.

Das Jubiläum zur Reformation starte im Kanton in ziemlich genau einem Jahr, nämlich am Reformationssonntag 2017. Unter dem Motto «quer denken, frei handeln, neu glauben» sei die St. Galler Bevölkerung eingeladen, «während eines ganzen Jahres mitzufeiern, nachzudenken, zurück und nach vorne zu schauen». Schlusspunkt sei ein Jahr später, nämlich am Reformationssonntag 2018.

Inhaltlich gebe es bereits Angebote: Die Stadt St. Gallen hat im Sommer einen Reformationsweg durch die Innenstadt eröffnet, und vom 21. bis 23. Dezember mache der «Europäische Stationenweg» mit einem Geschichtenmobil Halt in Wildhaus.

Am 5. November 2017, dem Reformationssonntag, sei dann Auftaktfeier in St. Gallen. Im Laufe des Jahres folgten zahlreiche Veranstaltungen und Projekte von Kirchgemeinden und der Kantonalkirche, der Stadt St. Gallen oder den Hochschulen.

Das Parlament der reformierten Kirche des Kantons St. Gallen habe für das Jubiläum eine Million Franken gesprochen. Die Stadt lege für die eigenen Ausstellungen und Veranstaltungen 700‘000 Franken dazu, und der Lotteriefonds des Kantons alimentiere das Jubiläum ebenfalls grosszügig.


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